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Die Geschichte der Ansiedlung in Gebieten der Frischen Nehrung reicht in die Steinzeit zurück. Die archäologischen Funde zeugen davon, dass entlang dieser Gebiete ein Handelsweg in Richtung von Samland verlief.
1258-1282 Erste Vermerke über das heutige Krynica Morska, also über den Ort Lipa (Liep) - der Name stammt von einem Grenzbaum.
1309 und weitere Der Deutsche Orden hat Lipa der Komturei von Elbing zugeteilt. Damals verlief hier ein Handelsweg von Danzig nach Königsberg.
1424 Der Komtur von Elbing hat ein Vorrecht bezüglich der Anlegung für das in Kahlberg gelegene Wirtshaus von Mikołaj Wildenberg verliehen. Der Name des Ortes bedeutet in wörtlicher Übersetzung ins Polnische Łysa Góra (Blessenberg), vereinfacht – Łysica.
Ende des 15. Jhs. Zum ersten Mal befinden sich in historischen Quellen Vermerke über funktionierende Fischeransiedlungen u.a. in Przebrno, Skowronki, Nowa Karczmie oraz Łysa Góra.
Ende des 18. Jhs. In Łysa Góra ist die Station der königlichen Post in der Linie Danzig – Königsberg entstanden.
Anfang des 19. Jhs. In speziell vorbereiteten Postzimmern waren zu Gast erste Sommergäste in der Geschichte der Frischen Nehrung.
1827 Vier reiche Elbinger Städter haben eine Wasserverbindung zwischen Elbing, Pillau und Königsberg eröffnet. Leider ist der Raddampfer "Copernicus" ein Jahr später an der Untiefe gescheitert.
1840-1841 Reiche Elbinger Kaufleute haben ein Dampfkonsortium gegründet. Sie haben zwei englische Dampfer gekauft, die zwischen Elbing und Königsberg verkehrten.
1842 und weitere Das Konsortium hat von Danzig einige Hektar Wald gekauft und dort die Pension „Belweder” erbaut. Es entstanden erste touristische Villen, reiche Höfe und Erholungshäuser.

Jahre 1852-1857 Krynica begann, von Gästen aus Elbing, Thorn, Marienburg, Stettin, Danzig und Berlin besucht zu werden.
1872 Es entstand die Aktiensgesellschaft des Badeortes "Łysa Góra".
1878 In der Nähe des Strandes und des Strandpavillons wurden "Ciepłe Łazienki" ("Warme Bäder") erbaut, die im Jahr 1913 modernisiert und ausgebaut wurden.
1894 Es wurde der Bau des Leuchtturms begonnen, der ein Jahr später beendet wurde.
Wendedes 19./20. Jhs. Sie war besondere Zeit für Łysica. Es wurden eine große Spaziermole erbaut, Wasserleitungen, elektrische Installation angeschlossen, entstanden weitere Pensionen und Villen, wurden Bäder und Tenniscourt erbaut, es wurde der Betrieb, der Bäder in angewärmtem Wasser anbot, eröffnet. Es wurden Konzerte, Segelbootregatten sowie andere Unterhaltungs- und Sportveranstaltungen organisiert.

02.09.1939 Gerade hier entstand das erste Konzentrationslager, das bis Mai 1945 bestand. Auf diesem Gebiet funktioniert jetzt das Stutthof Museum.
1945 Im Mai haben sowjetische Truppen Łysica besetzt und gegen räumende Hitlertruppen kämpften.
Nach 1945 konnte der Ort lange Zeit ehemalige Pracht und die bedeutende Stellung unter am Meer liegenden Badeorten nicht wiedergewinnen. Er hatte den Status der Fischersiedlung.
1949 Es wurde der neue Leuchtturm erbaut und regelmäßige Seereisen nach Elbing und Tolkemit eröffnet.
1958 Im Januar hat Łysica Siedlungsrechte erlangt und wurde in Krynica Morska umbenannt. Es stiegen die Anzahl von Einwohnern und Touristen an.
60er Jahre Anfänge der dynamisch wachsenden Beliebtheit als idealer Erholungsort. Es wurden zahlreiche Villen und Pensionen wiederaufgebaut und entstanden viele neue Ferienzentren.
1971 Es wurde der Yachtclub "Krynica Morska" gegründet.
1985 Es wurden Arbeiten, die mit dem Bau der Kanalisation und Kläranlage verbunden sind, begonnen.
1990 Aufgrund der Verordnung des Ministerrates vom 22.12.1990 wurde die eigenständige Stadtgemeinde Krynica Morska gegründet.
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